Schwarz-Weiß-Portrait eines Mannes mit hellen Lichtspuren vor dunklem Hintergrund

KANN MAN ZEIT EIGENTLICH IN 3D FOTOGRAFIEREN?

Mehr Erfahrung. Mehr Möglichkeiten. Noch mehr Ideen.

Fotografie beschäftigt mich jetzt schon ziemlich lange. Mich interessiert immer noch was man damit alles machen kann. Über die Jahre ist ziemlich viel Wissen dazugekommen. Die Möglichkeiten sind dabei eher mehr als weniger geworden. Es gibt noch viel zu entdecken.

Fertig werden möchte ich eigentlich gar nicht.

MIT FILM HÄTTE ICH NICHT ANGEFANGEN

Mit jedem Bild ein bisschen weiter.

Ich wusste lange nicht so richtig was ich machen wollte. Mit Bildern hatte ich trotzdem immer zu tun. Ich habe sie bearbeitet und verändert oder irgendwas daraus gemacht. Dann kam vor über 20 Jahren die erste Digitalkamera dazu. Ich konnte ein Bild machen und sofort sehen was dabei rauskommt. Kritisch anschauen was noch nicht passt und es beim nächsten Bild besser machen. So konnte ich ziemlich schnell lernen.

Axtwerfen. Origami. Fotografie. Mein eines Hobby.

MEINE KLEINE ZEITMASCHINE

Zum Forschen braucht man keine Uni.

Mich beschäftigt immer wieder was mit Fotografie noch möglich ist. Wo die Grenzen liegen, was man anders machen kann und ob es irgendwo noch etwas gibt das so bisher nicht existiert.

Ein Klick auf den Auslöser zeigt normalerweise einen kurzen Augenblick. Zeit kann im Bild aber auch länger werden. Licht kann selbst zum Motiv werden. Raum kann mehr sein als nur der Hintergrund. Verschiedene Dinge lassen sich miteinander verbinden.

Ich plane ziemlich viel. Nur nicht jedes Bild.

NORMALERWEISE MACHT MAN DAS SO

Standard ist nur eine Möglichkeit.

Wenn mir eine Lösung nicht gefällt denke ich meistens erstmal darüber nach ob es nicht auch anders geht. Mit einer Werkstatt und einem 3D-Drucker kommt man ziemlich weit. Für einige Bilder habe ich eigene Filter oder Konstruktionen gebaut weil es das was ich dafür brauchte einfach nicht gab.

Computer und Monitor hängen bei mir an einem Schienensystem unter der Decke. Ich arbeite lieber vom Bett aus als am Schreibtisch zu sitzen. Vielleicht ist das faul. Andererseits hat auch niemand das Rad erfunden weil er Dinge gerne getragen hat.

Wenn es das Werkzeug nicht gibt wird es manchmal eben gebaut.

ALS PERFEKTIONIST MUSS ICH SAGEN...

Perfekt ist ziemlich einfach geworden.

Je mehr Möglichkeiten es gibt ein Bild zu bearbeiten desto weniger interessiert mich die perfekte Version davon. Photoshop, Filter und KI haben meinen Blick auf Bilder verändert.

Schärfe, Belichtung und Bildaufbau können wichtig sein. Sie machen aus einem technisch sauberen Bild aber noch kein gutes Bild. Nicht jede Unschärfe muss weg und nicht jede Bewegung eingefroren werden. Für Zufall kann man Platz lassen. Ich nehme lieber das bessere Bild als das technisch perfekte.

MUSS DAS WIRKLICH SEIN?

Mein Liegerad war die zweitbeste Kaufentscheidung meines Lebens.

Die beste war meine erste Kamera. Für beide gab es keinen besonderen Grund und gebraucht habe ich eigentlich keine davon. Die Kamera hat mein Leben grundlegend verändert. Das Liegerad macht einfach nur Spaß. Nicht jede Entscheidung muss irgendwo hinführen.

Perfektionistisch. Ein bisschen chaotisch.

Mein sozialer Filter hat gelegentlich frei.

Ich mache die beste Tomatensoße außerhalb Italiens.

Man angelt ja nicht nur um Fische zu fangen.

Die fertigen Bilder sind mir wichtig. Das Fotografieren aber genauso.